Sprache

Alle anzeigen sind mit Fotos, Preisen und der ausfuhrlichen Beschreibung.

Vertretungen und Werbung auf Automurkten der russischsprachigen Staaten.
www.automotopark.com
WEB-SITE der Verkaufs- und Kaufsanzeigen der Autotechnik in Europa Amerika und in den GUS Staaten.
automotopark.com - ein Projekt, des auf der 10 jahrigen praktischen Erfahrung der Techniksuche gegrundet ist, des laut den Kriterien der Differenzierung der Zoll- und Steuergesetzgebung West Europas, Amerikas, der ehemaligen UdSSR Staaten gebildet ist, und das fur den englisch- deutsch- und russischsprachigen Verkaufer und Kaufer adaptiert ist.
PKW und LKW, Bau- und Landtechnik, Wohnwagen und Anhanger, Motorrader. Ersatzteile anhange- und Anbauausrustung.
NACHRICHTEN DER WELT DER TECHNIK |
Seat Altea Freetrack 4x4: Hochbeiniger Zwitter06.05.08 06.05.08 – Als Zwitter zwischen Van und SUV hofft der Seat Altea Freetrack 4x4 auf die Eroberung einer neuen Nische. Neben schwarzen Kunststoffseitenteilen in Offroad- Optik, speziellen Front- und Heckschürzen sowie einem höher gelegten Fahrwerk macht ihn vor allem der serienmäßige Allradantrieb reif für die Fahrt abseits der befestigten Straßen. Dank dem Van-artigen Platzangebot können dabei auch Kind und Kegel mit von der Partie sein. Der Seat Altea Freetrack basiert auf dem Kompakt-Van Altea XL und ist mit dem 147 kW/200 PS starken 2,0-Liter-Benzinmotor ab rund 30 000 Euro zu haben.
Genau wie der Seat Altea XL ist der Freetrack ein langgezogener, aber dennoch knuffig wirkender Kompaktklässler mit hoher Dachlinie, kleinem Kühlergrill und mandelförmigen Scheinwerfern. Aufgrund der Kunststoffverkleidung wirkt der Freetrack jedoch jünger und frecher als das Basismodell. Die um 40 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit und die 17-Zoll-Leichtmetallräder lassen den Allrader hochbeinig erscheinen, was nicht so recht zu der Van-artigen Steilheck-Karosse passen will. Ein geschwungenes Design verleihen ihm die seitlichen Sicken und die gekonnt gezeichnete nach hinten ansteigende Fensterlinie.
Geländetauglich wird der Fünftürer vor allem durch seinen permanenten Allradantrieb. Dabei leitet eine elektronisch gesteuerte Haldex-Kupplung bei normaler Fahrt die volle Motorkraft auf die Vorderachse. Da nur bei fehlendem Grip bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterachse geschickt werden, wird der Spritverbrauch durch den Allradantrieb nicht unnötig in die Höhe getrieben. Einziger Nachteil: Ein Zuschalten der Hinterräder auf Wunsch ist nicht möglich. Weitere Offroad-Gene des Freetrack finden sich in den erhöhten Böschungswinkeln von 17,6 Grad vorn und 23 Grad hinten. Seit kurzem ist das Crossover-Fahrzeug in Kombination mit einem 103 kW/140 PS starken Dieselmotor auch als abgespeckte Fronttrieb-Version ab 26 900 Euro zu haben.
Der einzige zur Wahl stehende Ottomotor ist aus dem VW Passat bekannt. Der Vierzylinder-Turbomotor bringt den Fünfsitzer schnell auf Trab und überzeugt dabei mit Laufruhe und konstanter Kraftübertragung. Tempo 100 erreicht der Spanier nach flotten 7,5 Sekunden, Schluss mit dem Vortrieb ist bei stolzen 214 km/h. Selbst bei hoher Drehzahl ist das Triebwerk angenehm leise und macht den Freetrack reisetauglich. Der vom Hersteller angegebene Normverbrauch von 9,4 Litern Super auf 100 Kilometern steigt in der Praxis je nach Fahrweise auf rund 10,5 Liter Super, der CO2-Ausstoß liegt bei 223 Gramm pro Kilometer. Die jährlichen Kosten für die Kfz-Steuer belaufen sich auf 135 Euro, für die Kfz-Haftpflichtversicherung werden beispielsweise bei der AXA 458 Euro fällig. Im zweifarbig gestalteten Innenraum nehmen Fahrer und Beifahrer auf großzügig geschnittenen Sportsitzen Platz. Die sehr breiten und hohen Lehnen bieten sowohl bei zügiger Kurvenfahrt als auch im holprigen Gelände guten Halt, behindern kleinere Fahrer jedoch beim rückwärts gerichteten Schulterblick und verschlechtern die Rundumsicht beim Rangieren. Generell ist der Altea ein wendiger Kompaktklässler, der sich selbst durch enge Gassen schlängeln lässt und mit einem Wendekreis von 10,9 Metern punktet. Allerding ist der Spanier durch die hohe Karosserie etwas windanfällig.
Der Schaltknauf des manuellen Sechsgang-Getriebes ist ebenso wie das Lenkrad ergonomisch geformt und Geschmacksache. Vor allem das Lenkrad liegt nur an bestimmten Stellen gut in der Hand und das Wechseln der Griffposition ist durch ausgeprägte Wölbungen nur eingeschränkt möglich. Die Armatur ist mit drei Rundinstrumenten übersichtlich gestaltet. Alle Bedienelemente sind griffgünstig auf einer farblich abgehobenen und großen Fläche in der Mittelkonsole angeordnet, die entweder von einem kleinen Display oder gegen Aufpreis von einem großen Farbmonitor dominiert wird.
Ablageflächen gibt es zu Genüge. Vor allem die zahlreichen Staufächer im Dachhimmel sorgen dafür, dass Kleinkram aufgeräumt werden kann. Schubfächer unter Fahrer- und Beifahrersitz sowie das geräumige Handschuhfach nehmen größere Habseligkeiten auf. Den Fondpassagieren steht zudem ein in der Lehne der Vordersitze integrierter und herunterklappbarer Tisch zur Verfügung. Der Kofferraum selbst fasst 452 Liter Gepäck; bei umgeklappten Rücksitzen kann das Volumen auf bis zu 1 521 Liter erweitert werden.
Die Serienausstattung des Freetrack ist umfassend. Neben sicherheitsrelevanten Features wie sechs Airbags, dem Schleuderschutz ESP und einer Anhängerstabilisierung trumpft der Offroad-Van vor allem mit Komfort ohne Aufpreis: Regensensor, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Einparkhilfe, Tempomat, Reifendruckkontrolle, ein Notrad und ein MP3-fähiges Radio-System sind stets an Bord. Highlight für die Fond-Insassen ist der serienmäßige Sieben-Zoll-TFT-Monitor, der auf Wunsch aus der Decke klappt und für Unterhaltung auf langen Strecken sorgt.
Mit diesem Altea hat Seat eine Kreuzung aus den beiden Fahrzeugklassen Van und SUV geschaffen. Das gelungene Ergebnis wird vor allem Familienväter erfreuen, die oft nur wenig Wahlmöglichkeiten beim Fahrzeugkauf haben. Der Wettbewerb scheint von der Idee noch nicht überzeugt, zumindest hat der Offroad-Van bislang keinen namhaften Nachahmer gefunden. Sabine Schwarz/mid
Teststeno Seat Altea Freetrack 4x4 2.0:
Fünftüriger Van der Kompaktklasse, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,5 Meter/1,8 Meter/1,6 Meter/2,6 Meter, Wendekreis: 10,9 Meter, Kofferraumvolumen: 452 bis 1 521 Liter, zul. Gesamtgewicht: 2 191 kg; Motor mit Getriebe: 2,0-Liter-Motor mit manueller Sechsgang-Schaltung, 147 kW/200 PS, 280 Nm bei 1 800 bis 5 000 U/min, Höchstgeschwindigkeit 214 km/h, 0-100 km/h in 7,5 s, Testverbrauch 10,5 Liter Benzin/100 km, CO2-Ausstoß 223 g/km; Sicherheitsausstattung: ESP und sechs Airbags; Steuern pro Jahr 135 Euro, Beiträge bei der AXA-Versicherung: KH Euro 458 Euro (Typklasse 14, SF 1, Zulassung Düsseldorf, 100 Mio. Euro pauschal mit Schutzbrief), VK 715 Euro (Typklasse 22, SF 1, 300/150 Euro SB), TK 201 Euro (Typklasse 26, 150 Euro SB); Preis: rund 30 000 Euro. mid/sas |